Sehenswertes auf Tobago

Main Ridge Forest Reserve

Durch das Innere Tobagos erstreckt sich auf etwa 29 km und damit über etwa zwei Drittel der Länge der Insel ein Gebirgsrücken, dessen höchste Erhebung mit 549 m der „Pigeon Peak" ist. Der Regenwald Tobagos, die "Main Ridge Forest Reserve", wurde bereits 1776 unter Schutz gestellt und ist somit das älteste Naturschutzgebiet der westlichen Hemisphäre. Zuletzt wurde das Reservat bei den World Travel Awards im Jahr 2006 zur „Weltbesten Öko-Tourismus Destination" gewählt. Das Waldschutzgebiet Tobagos bietet ausgezeichnete Möglichkeiten zur Beobachtung von Vögeln, und es ist nicht ungewöhnlich, hier Papageien, Kolibris, Motmots, Cocoricos, Spechte und andere Vögel sowohl zu hören als auch zu sehen.

Fort King George

Auf einem Hügel oberhalb von Scarborough liegt die bedeutendste Sehenswürdigkeit  der Insel: Nur wenige Meter vom städtischen Krankenhaus entfernt, thront das Fort King George über der Rockley Bay. Von dieser Festung aus kann man den Blick weit über die Stadt und die Küste Tobagos schweifen lassen. Das Fort wurde im 17. Jhdt. erbaut und im Laufe seiner Geschichte von den Franzosen eingenommen, die es in Fort Castries umbenannten.

Buccoo Reef

Eines der berühmtesten Korallenriffe ist das Buccoo Reef in Crown Point, zwischen Pigeon Point und Buccoo Bay an Tobago´s Südwestküste gelegen. Ein atemberaubender Unterwassergarten von ungefähr 15 Hektar lädt zum Schnorcheln und Tauchen ein. Das Reef ist Heimat von bis zu 70 verschiedenen Tropenfischen. In der Mitte des Riffs befindet sich der Nylon Pool. An dieser Stelle ist das Meer nur einen Meter tief und das smaragdgrüne, warme Wasser lädt zum Schwimmen ein. Um die Einzigartigkeit und Vielfalt aquatischer Lebensgemeinschaften zu wahren, wurde Buccoo Reef im Jahr 1982 zum Naturschutzgebiet deklariert. Glasbodenboote starten von Store Bay und Pigeon Point aus.

Sehenswürdigkeiten auf Trinidad

Port-of-Spain

Das Stadtzentrum mit seinen Sehenswürdigkeiten kann man zwischen dem Hafen und der grünen Queen's Park Savannah bequem zu Fuß erkunden. An der Westseite der Savanah sind die „Magnificent 7" zu bewundern, eine Bezeichnung für prächtige Villen ganz unterschiedlicher Stile. Bemerkenswert ist das Stollmeyer's Castle. Die Türmchen und Stufengiebel der Stollmeyer Castle erinnern an das Balmoral Schloss, an dessen Stil sich der schottische Architekt Robert Taylor orientierte. Idealer Ausgangspunkt eines solchen Stadtbummels ist die Frederick Street, eine der Hauptgeschäftsstraßen, die in Hafennähe am South Quay beginnt. Dort erhebt sich auch das 1785 zum Schutz des Hafens erbaute Fort San Andres, das heute verschiedene Behörden beherbergt. Im Norden schließen sich die 1820 angepflanzten Botanischen Gärten an, die heute für ihre tropischen und subtropische Pflanzenvielfalt aus Südamerika und Südostasien bekannt sind. Im benachbarten Emperor Zoo leben Tiere, die in Trinidad heimisch sind.

Herrliche Ausblicke auf Port of Spain hat man von den grünen Hügeln des Hinterlandes aus. Sehr beliebt - und zudem leicht erreichbar - ist der auf 200 Metern Höhe gelegene Aussichtspunkt an der Lady Chancellor Road. Im Nordwesten thront auf fast 500 m Höhe das 1804 erbaute englische Fort George. An klaren Tagen kann man von hier aus bis zu den Bergen Venezuelas blicken. Wandert man bergauf die Hauptstraße entlang, gelangt man zum Turm der Kirche Our Lady of Laventille. Von hier aus bietet sich dem Besucher ein spektakulärer Rundblick. Von diesem Punkt ist ein Umweg zu den Blue Basin Falls, den Wasserfällen des Diego Martin River, empfehlenswert. Ein steil ansteigender Pfad führt vom oberen Wasserfall zu einem kühlen Becken, das zum Baden einlädt.

Hindu-Tempelanlage in Carapichaima

2003 wurde eine knapp 26 m hohe Statue des Affengottes Hanuman, die Hanuman Murti, für die große Tempelanlage Carapaichima fertig gestellt; diese Statue soll die höchste ihrer Art außerhalb Indiens sein. Die Gegend um Freeport und Chaguanas ist industriell und durch Landwirtschaft geprägt, Fabriken, Zuckerrohrplantagen und Reisfelder wechseln sich ab. Hier lebt ein großer Teil der indisch-stämmigen Bevölkerung Trinidads, für sie als Hindus ist Hanuman eine bedeutende Gottheit, der Affenkrieger spielt im indischen Volksepos "Ramayana" eine entscheidende Rolle. Die Hanuman Murti auf Trinidad ist - wie fast alle hinduistischen Statuen - äußerst farbenfroh und allein schon aufgrund ihrer Größe sehr faszinierend anzusehen.

Asa Wright Nature Center

Das schönste Naturschutzgebiet Trinidads ist das Asa Wright Nature Centre, das 15 km von Arima entfernt liegt. Die Fahrt dorthin zählt zu einer der atemberaubendsten Strecken ganz Trinidads und führt an Baumriesen vorbei, die mit ihrem Blattwerk die Straße überspannen, mitten durch den Regenwald.
Im Jahr 1947 erwarben Dr. Newcombe Wright und seine isländische Frau Asa die damals 74 Hektar große ehemalige Kakao-, Zitrus- und Kaffeeplantage. Heute forschen hier Botaniker und Ornithologen aus aller Welt, aber nicht nur für Forscher sind die rund 617 Schmetterlingsarten und über 700 Orchideenspezien eine Augenweide, auch Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. 

Mangrovensumpf Caroni Swamp

Südlich von Port of Spain liegt das Naturschutzgebiet Caroni Swamp. Die den Gezeiten unterworfene Mangroven-Sumpflandschaft ist die Heimat von etwa 180 Vogelarten wie z.B. Pelikanen, Reihern, Wasserläufern und Löffelenten. Auch der Nationalvogel Trinidads, der Rote Ibis, lebt in diesem etwa sechs km² großen Dschungel. Abends wird der Himmel farbig von den scharlachroten Ibissen, die vom südamerikanischen Festland zu ihren Schlaf- und Nistplätzen zurückkehren. In Scharen von manchmal über 100 Exemplaren steuern die Vögel immer zur gleichen Uhrzeit die Mangroven an und lassen sich elegant auf den Zweigen nieder.

Pitch Lake

Der La Brea Pitch Lake ist wohl eine der größten und ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Trinidads. Der 40 Hektar große See ist in seiner Mitte ca. 90 m tief. Von dort strömt kontinuierlich heißes Bitumen aus einer unterirdischen Erdfalte. Die Oberfläche des Asphaltsees ist an vielen Stellen so hart, dass man darauf laufen kann, er ist der einzige begehbare Teersee der Welt.