Sehenswertes

Da Saba vom Massentourismus verschont geblieben ist, strahlt die Insel noch immer ein authentisches Flair aus, Sehenswürdigkeiten gibt es hier eigentlich keine. Auf Saba ist alles irgendwie im  „Originalzustand" geblieben, das gilt für die Natur ebenso wie für die charakteristische Bebauung, für die Museen und die Kirchen.

Saba National Marine Park

Bis zu einer Tiefe von sechzig Metern fällt die gesamte Küstenlinie unter dem Meeresspiegel rings um Saba unter den Schutz des Saba National Marine Park. Das Wasser ist hier wirklich noch kristallklar. So eröffnet sich eine ungetrübte Sicht auf die vielen Korallenarten, die bunt schillernden, großen Schwämme und die märchenhaften „pinnacles", die sich wie dünne Nadeln erheben. Die vielfältigsten Fischarten nähern sich ohne Scheu, um die Besucher von oben „kennenzulernen". Die Umgebung scheint ideal für die farbenfrohen Fische und Pflanzen, die sich sachte im Rhythmus der Strömung wiegen. Hier gibt es die einmalige Gelegenheit, dass sich der Linse der Kamera plötzlich ein eleganter Stechrochen, eine große Schildkröte oder ein Ammenhai darbietet. Als Nächstes wird man von den Warmwasserquellen und den mysteriösen Lavatunneln bezaubert. Eine ganz besondere Taucherfahrung besteht aus dem Lavieren zwischen den Lavafelsen des Ladder Labyrinth.

Mount Scenery Trail

Etwas ab von der Windseite - in Richtung der Hauptstadt The Bottom - liegt der Startpunkt des Mount Scenery Trail. Dieser Wanderweg ist ein Muss. Eintausendvierundsechzig Stufen und anderthalb Stunden später steht man auf der Spitze des Berges, der seinem Namen alle Ehre macht. Die Fernsicht ist phänomenal, allerdings nicht immer gewährleistet, Mount Scenery hält gern Wolken fest.