Sehenswürdigkeiten

Havanna

Die Hauptstadt mit rund zwei Mio. Einwohnern ist eine architektonische Schatztruhe mit vielen Sehenswürdigkeiten wie den historischen Festungen, prunkvollen Kirchen und malerischen Kolonialbauten; dazu eine dichte Sammlung von Museen (darunter ein hochklassiges Kunstmuseum, das Rum- und das Revolutionsmuseum). Die Altstadt ist seit 1982 als Weltkulturerbe ausgewiesen, inzwischen werden viele historische Gebäude - zwar langsam - restauriert.

Santiago de Cuba

ist die Konkurrentin der Hauptstadt mit knapp einer halben Mio. Einwohner, die mit Lebendigkeit wettmacht, was ihr an Einwohnerzahl fehlt: Schwungvolles Leben auf historischem Pflaster; Schauplatz des jährlichen Karnevals Ende Juli, bei dem die Stadt zur Hochform aufläuft. Zum Weltkulturerbe ernannte 1997 die UNESCO "El Morro" wie das Castillo San Pedro de la Roca genannt wird. Der spanische König Phillip II., für den die Kolonien eine enorme Bedeutung hatten, befahl 1590 den Bau. Das "El Morro" gilt als herausragendes Beispiel spanischer Militärarchitektur.
 

Baconao-Park

Der Baconao-Park nahe Santiago de Cuba ist ein unter Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebtes Erholungsgebiet. Im Parkgelände liegen ein botanischer Garten, ein Aquarium und viele andere Attraktionen wie z.B. der Gran Piedra. Dieser Große Stein ist ein Felsen vulkanischen Ursprungs mit den Ausmaßen von 51 m Länge, einer Höhe von 25 m und einer Breite von 30 m. Er hat ein Gewicht von schätzungsweise mehr als 63.000 t. Man kann 459 steinerne Stufen zum Gipfel des Felsens hochsteigen und steht dann 1.234 m über dem Meeresspiegel, bei gutem Wetter soll man bis Jamaika sehen können. Wegen seiner vielfältigen Vegetation wurde der Park 1987 zum UNESCO–Biosphärenreservat  erklärt.

Trinidad

Die Auszeichnung UNESCO-Weltkulturerbe trägt neben Havanna auch die an der Südküste von Kubas Zentralteil gelegene Stadt Trinidad, die als Juwel unter den Kolonialstädten der Insel gilt. Der Reichtum, dem sie diesen Ruf verdankt, kam im 17. Jhdt. durch das Aufblühen der Zuckerrohrindustrie zustande und resultierte in einem Bauboom von prachtvollen Palästen und Villen, mit denen die Zuckerbarone einander zu übertreffen suchten.

Baracoa

Die älteste Stadt Kubas besticht durch charmant verwitterte Kolonialbauten und schmucke einstöckige Wohnhäuser mit roten Dächern, Inbegriff des karibischen Flairs; Stadt für Flaneure mit wunderschöner Uferpromenade.

Santa Clara

Die gelassen-heitere Hauptstadt der Provinz Villa Clara mit ca. 200.000 Einwohnern und kolonialem Baubestand; Gedenkstätte für Ché Guevara, dem eine Statue auf der Plaza de la Revolución, ein dahinter gelegenes Museum sowie ein Mausoleum gewidmet sind.

Cienfuegos

Die Kolonialstadt wurde im 18. Jhdt. von französischen Siedlern gegründet, mit Zucker- und Rumexport gelangte sie zu Reichtum. Auffällig an Cienfuegos ist die städtische Architektur, sie wurde im rechtwinkligen Raster in neoklassizistischem Stil gestaltet. Neben Wohngebäuden gehören der Gouverneurspalast, die Schule San Lorenzo, die Kathedrale, das Teatro Tomás Terry und der Palacio de Ferrer (Casa de la Cultura) zu den besonders beachtenswerten Gebäuden von Cienfuegos. Unesco Weltkulturerbe seit 2005.