Das Besondere

Die größte Insel der Karibik ist bekannt für ihre schönen Strände, guten Tabak und Rum. Darüber hinaus hat Kuba eine bemerkenswerte Anzahl an historischen Städten und Naturparks zu bieten, die von der UNESCO zum Weltkultur- bzw. –naturerbe erklärt worden sind. Kolonialgeschichte lässt sich her ganz unmittelbar erleben und für Freunde tropischer Vegetation ist die Auswahl unter den verschiedenen Regionen nicht leicht zu treffen.

Pinar del Río heißt die westlichste Provinz, berühmt für ihre Tabakplantagen, deren Produkte weltweit eine große Anhängerschaft gefunden haben. Eine Atmosphäre von Gelassenheit und ländlicher Stille prägt die sattgrüne Landschaft der Provinz, was sie wie geschaffen für den Ökotourismus macht. Berühmt unter ihren Naturschätzen ist das von Kalksteinkegeln, den „Mogotes" beschattete Tal Valle de Viñales, das seit 1999 als Weltkulturerbe geschützt wird.
Auf der noch sehr ursprünglichen Zapata-Halbinsel liegt der Montemar Naturpark, das größte zusammenhängende Feuchtgebiet der Karibik. Hier leben zahllose Wasservögel, Säugetiere, Reptilien und Amphibien.
 
Im Osten finden sich ausgedehnte Regenwälder, die in höheren Lagen in Bergwälder übergehen. Damit stehen interessante Reviere für Naturfreunde bereit, die beim Trekking etwa in den Nationalparks Desembarco del Granma, Turquino und Sierra Maestra unberührte Wälder mit Mahagoni- und Trompetenbäumen, gigantischen Farnen und zahllosen Orchideen-Arten erkunden können. Der Alexander von Humboldt-Nationalpark erstreckt sich im Osten der Insel über rund 70.000 Hektar. Der Park bietet eine Vielfalt an Ökosystemen wie z.B. Korallenriffen, Mangrovenwald und Bergwäldern und damit einigen Pflanzen und Tieren, die man nirgendwo sonst findet, eine unberührte Heimat.
 
Die Altstädte von Havanna, Cienfuegos, Trinidad, die Burg San Pedro de la Roca in Santiago de Cuba sind als Weltkultur-Denkmäler ausgewiesen (mehr dazu bei Sehenswertes).
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