Das Besondere

Als einzige ostkaribische Insel hat Dominica mit dem Morne Trois Pitons Nationalpark ein UNESCO - Weltnaturerbe aufzuweisen. Damit wurde ein Gebiet ausgezeichnet, dass die artenreichsten Wälder der Karibik aufweist. Nicht nur die steilen Hänge und tiefen Schluchten der insgesamt fünf Vulkane und ihrer Ausläufer machen den Reiz dieser Landschaft aus, dazu kommen heiße Quellen, Seen, der mit heißem Wasser gefüllte Boiling Lake und zahlreiche Wasserfälle an den vielen Flüssen.

Der Inselstaat ist touristisch nicht so weit erschlossen wie andere karibische Inseln, große Hotelanlagen und Resorts sucht man hier vergebens, ebenso ein ausgeprägtes Nachtleben. Dominica mit seinem erklärt grünen Tourismus wurde 2005 als erstes Land nach den Vorgaben der Organisation „Green Globe" zertifiziert und setzt generell vor allem auf Nischentourismus wie Bergwandern, Tauchen, Spa&Wellness in den warmen Quellen - den Hot Tubs, Delphin-, Wal- und Vogelbeobachtung. Massentourismus wird zur Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts ausdrücklich vermieden. Deshalb machen eher Individualtouristen und Naturliebhaber auf Dominica Urlaub. Wanderstiefel haben die meisten dann im Gepäck, weil sich weite Teile der drei Nationalparks nur zu Fuß erschließen lassen. Unter Wasser bieten die vulkanisch gebildeten Felsvorsprünge, Höhlen und Schluchten andere Taucherlebnisse als die Korallenriffe anderer Inseln.
 
An Dominica ziehen im Winter Wale und Delfine vorbei, das Beobachten dieser Meeressäuger ist inzwischen in das touristische Angebotsprogramm aufgenommen worden. Dabei versteht sich Dominica als „Öko-Destination", d.h. ein eher behutsamer Ausbau der touristischen Infrastruktur ist geplant, um die Naturattraktionen möglichst in ihrer natürlichen Ausprägung zu erhalten. Viele attraktive Ziele sind noch nicht für Besucherströme erschlossen und manchmal nicht so leicht zu finden. 
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