Sehenswürdigkeiten

Grand Cayman

Die historische Stätte Pedro St. James

„Pedro St. James" ist das Herzstück einer nationalen historischen Stätte, die den besten Ausblick von Grand Cayman aus auf die Karibische See bietet. Besucher können das Gebäude besichtigen, das sich neben der Karibischen Plantage „Great Houses" befindet und mit Stilmöbeln und interessanten Artefakten aus der Kolonialzeit ausgestattet ist.

Der Queen Elizabeth II Botanic Park

Der botanische Garten bietet eine Vielfalt an Orchideen, Mahagoni-Bäumen, zudem gibt es Feuchtgebiete mit Mangroven und dazu einige seltene Tiere wie den blauen Iguana. Ein gut ausgebautes  Besucherzentrum, der Heritage Garden und der Floral Garden ergänzen den Park.

Das Nationalmuseum der Cayman Islands

Im restaurierten ehemaligen Gerichtsgebäude aus dem Jahr 1833 ist das Museum zur Inselgeschichte untergebracht. Ausstellungen und Videos informieren zur Entstehungsgeschichte der Inseln, über Landschaften, Pflanzen und Tierwelt.

Schildkrötenfarm

Am nordwestlichsten Punkt der Insel werden grüne Meeresschildkröten gezüchtet, ca.  16.000 Tiere leben in den Tanks und Basins – von 180 Gramm leichten Winzlingen bis hin zu sechs Zentner schweren Brocken. Jedes Jahr im November im Rahmen der "Pirates Week" wird eine große Anzahl Jungtiere in die Freiheit entlassen.

Stingray City (Rochen - Stadt)

Vor einigen Jahrzehnten begannen die Stachelrochen damit, sich in dem flachen Wasser der Sandbänke zu versammeln, in dem die Fischer ihre Fische zu säubern pflegten. Taucher fütterten die Tiere dann mit Tintenfisch, einer ihrer Leibspeisen, um sie an Menschen zu gewöhnen. In dem nur 90 cm tiefen Wasser kann man als Schwimmer von über zwei Dutzend zutraulicher Stachelrochen umgeben sein.     

Blowholes

Bei einem Blowhole handelt es sich um eine nach oben hin geöffnete Meereshöhle, die ins Festland hineinragt. Blowholes entstehen durch Wasser, das durch natürliche Felstunnel an die Küste fließt. Die Tunnel nähern sich der Küste, biegen nach oben ab und das Wasser spritzt wie eine Fontäne in die Höhe. Bei entsprechenden Wetterbedingungen ist der Anblick des hoch spritzenden Wassers besonders spektakulär. Auf Grand Cayman befinden sich die Blowholes an der Frank South Road auf dem Weg zu den Eastern Districts. Auf Cayman Brac sind die Blowholes über die ganze Insel verstreut. Die beste Zeit, sich das Spektakel anzuschauen, ist während der Nordweststürme in den Wintermonaten.   

Hell

Das Dorf Hell („Hölle") mit seiner Attraktion, einer geologischen Formation aus verwittertem Felsgestein, ist ein Unikum. Das „Hell Post Office" wurde 1962 auf Anrage von Touristen eröffnet, die Postkarten aus der „Hölle" schicken wollten. Die Gesteinsformation wird auf über 1,5 Mio. Jahre geschätzt.      

Great Cave („Große Höhle") 

Die „Great Cave" sieht aus wie eine Piratenhöhle. Mit den beiden kleinen Öffnungen im Felsvorsprung, dem Haupteingang, der wie ein lächelnder Mund geformt ist und der „Nase" dazwischen erinnert die Vorderseite der Höhle an ein lachendes Gesicht. Die Höhle kann über eine Holzleiter, die einen steilen Felsen hochführt, erreicht werden. Der Hauptraum ist riesig, im westlichen Teil gibt es einige Stalagmiten.

Pirate's Caves („Piratenhöhlen")

Bei den Piratenhöhlen handelt es sich um natürliche Kalksteinhöhlen, die sich an der Südküste, am Fuße des südlichen Teils von Bodden Town befinden. Die Höhle ist jedoch als Sehenswürdigkeit für Kinder bis zu 12 Jahren gedacht. Es gibt einen sprechenden Papageien, einen Streichelzoo und einen Souvenirladen. In der Höhle befinden sich Plastikdinosaurier und auf dem Boden liegen Knochenimitationen herum. Auf dem Friedhof gegenüber kann man echte Piratengräber bestaunen.  

Skull Cave („Totenkopfhöhle")

Die Totenkopfhöhle, in die man über eine Holztreppe gelangt, hat zwei Haupträume, die über Durchgänge mit gewölbten Decken verbunden sind. Die Höhle wurde so genannt, weil der Eingang ein wenig an einen Totenschädel erinnert. Dieser Eindruck entsteht vermutlich durch die blasse Farbe des hellgrauen Kalksteins. Der Eingang ist umrahmt von vielen interessanten Pflanzen wie der Drillingsblume sowie zahlreichen Kakteen.   

Cayman Brac

Die „Rebecca´s Cave" („Rebeccas Höhle")

ist wahrscheinlich die meistbesuchte Höhle auf Cayman Brac. Sie ist nach einem kleinen Mädchen namens Rebecca benannt, die 1932 mit ihrer Familie vor dem Hurrican floh. Das Kind starb durch einen Unfall in der Höhle und liegt dort auch begraben. Der Hurrican von 1932 mit seinen enormen Verwüstungen ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Cayman Islands. Die Menschen versteckten sich in den zahlreichen Höhlen auf den Inseln, darunter in „Bat Hole".

Bat Cave („Fledermaushöhle")   

Wie der Name vermuten lässt, beherbergt diese Höhle eine Fledermauskolonie. Die Höhle ist gut besucht, ausgeschildert und sogar ein wenig ausgebaut. Es gibt zwei Holzleitern, die zu den höheren Räumen der Höhle führen. Die Höhle ist außerdem für verschiedene Höhlenminerale (Speläotheme) bekannt. Die größten dieser Mineralablagerungen erinnern an Hochzeitstorten.

Peter's Cave („Peters Höhle")

Die „Peter´s Cave" befindet sich an der Nordküste, am oberen Teil der Steilküste. Die Höhle besteht mehr oder weniger aus einem einzigen großen Raum, in dem sich mehrere Mineralablagerungen befinden. Der Raum ist der einzige Teil der Höhle, in dem die Besucher aufrecht stehen können. Die Höhle beherbergt Fledermäuse und den Brauntölpel, einen Meeresvogel. Außerdem ist die Höhle als Zufluchtsort vor Hurricans bekannt, da sie Angaben zufolge 100 Menschen aufnehmen kann. Vom Eingang aus hat man einen schönen Blick auf die südliche Steilküste.