Sehenswürdigkeiten

New Providence mit Nassau und Paradise Island

Typisch für Nassau sind die rosafarben gestrichenen Regierungsgebäude, die der Stadt zusammen mit pastellfarbigen Häusern ihren kolonialen Charme verleihen. Bei einer Pferdekutschfahrt oder einem geführten Spaziergang erfährt man viel über die Geschichte von Nassau, dessen Namen auf König William III aus dem Hause Nassau/Oranien zurückzuführen ist. Für die Kauflustigen halten die Geschäfte der quirligen Bay Street ein umfangreiches Warenangebot an internationalen Luxusartikeln bereit, während man Typisches mit Lokalkolorit auf dem „Straw Market" in einer alten Zollabfertigungshalle ersteht. Historische Gebäude wie das House of Parliament von 1810 und das rosafarbene Government House von 1801 sind eine Besichtigung wert.
Die großen Ferienhotels liegen am Cable Beach und auf Paradise Island, das über zwei Mautbrücken mit der Stadt verbunden ist.  Die Hotel- und Parklandschaft von Paradiese Island wird nach Osten durch die Versailles Gardens begrenzt, in der weitläufigen Parkanlage wurden die Ruinen eines französischen Klosters aus dem 14. Jahrhundert Stein für Stein wieder aufgebaut.
Das Junkanoo Museum präsentiert die besten Kostüme und Paradewagen des bahamanischen Karnevals, die Parade findet am 26. Dezember und 1. Januar statt. 
Damit mehr Besucher die Möglichkeit haben, dieses Spektakel mitzuerleben, wurde der "Junkanoo in June" eingeführt. Einen Einblick in die Welt des Junkanoo erhält man das ganze Jahr über in einer Dauerausstellung im Ivern House in Nassau. Dort kann man sehen, wie in einem "shack", einer Junkanoo-Werkstatt, Kostüme hergestellt werden, und kann sich seine eigene kleine Maske basteln.
 
Fort Charlotte liegt auf einer kleinen Anhöhe gegenüber von Arawak City. Vom Wall der Festungsanlage hat man einen guten Blick auf Nassau. Die 1788 fertiggestellte Zitadelle mit Zugbrücke und Schießscharten ist ein beliebtes Ziel für Ausflügler.
 
Der Clifton Heritage Nationalpark im Südwesten der Insel bietet eine abwechslungsreiche Flora und Fauna. Naturlehrpfade und Holzstege führen durch Feuchtbiotope und vorbei an imposanten Dünenlandschaften, zerklüfteten Klippen, schönen Sandstränden und Korallenbänken. Überall gibt es Beobachtungsplattformen und Erklärungstafeln, um den ursprünglichen Lebensraum der Bahamas zu entdecken. Außerdem finden sich zahlreiche geschichtliche Zeugnisse aus der Zeit als hier vor über 1000 Jahren Lucaya-Indianer und Mitglieder der Taino-Kultur als erste Einwohner der Bahamas gesiedelt haben sowie aus der späteren Sklavenzeit.

Grand Bahama Island mit Freeport und Lucaya

Viel unberührte Natur, puderfeine, weiße, einsame Sandstrände machen neben den ausgedehnten Pinienwäldern und den Mangrovensümpfen an der Nordküste  den Reiz der Insel aus. Die Hotels konzentrieren um Freeport und Lucaya. In Freeports Hafen legen die großen Kreuzfahrtschiffe an, dort verlockt der International Bazaar zum Einkaufen.

Great Inagua

In den Salzlagunen und im großen Inagua National Park fühlen sich Pelikane, Reiher, Kormorane, Papageien und 60.000 bis 80.000 Flamingos wohl. Auf jeden der 970 Insulaner kommen also mindestens 62 der pinkfarbenen Vögel - eine Zahl, mit der die Insel gerne für sich wirbt. Kein Wunder, dass das beschauliche Eiland ganz im Süden der Bahamas ein Ziel für Ornithologen aus aller Welt ist.
 
Mehr Anregungen zu den anderen Inseln unter www.bahamas.com/bahamas/our-other-islands