Bahamesische Spezialitäten

Gesehen hat sie jeder bestimmt schon mal, die riesige rosafarbene Conch – Muschel. Ihr Fleisch wird in vielen Varianten auf den Bahamas zubereitet. Es gibt Gerichte, da wird sie in Fett gebacken, andere Rezepte sehen sie kleingehackt in einer Suppe oder mit Zwiebeln, Tomaten und Peperoni als Salat – die Möglichkeiten der Zubereitung sind sehr vielfältig. Für eine Conch-Chowder (Suppe) sollen mehr als 100 verschiedene Zubereitungsarten bekannt sein. Selbst ein original-amerikanischer "Conch-Burger" ist zu haben, aber echte Kenner verspeisen das zartrosa Fleisch am liebsten roh, mit ein wenig Zitronensaft.

Auch gepökelte Seemuscheln, gedämpftes Fischfilet mit Ingwer und Jakobsmuscheln oder Muscheln in Eierteig gehören zu den gastronomischen Besonderheiten. Die bahamische Küche wird Freunden von Fisch und Meeresfrüchten das Herz höher schlagen lassen, denn dort findet man vom gekochten „crawfish" (Krebs),  über gedünsteten Zackenbarsch bis zum gebratenen Haifischsteak alles auf der Speisekarte, was das Meer um die vielen hundert Inseln zu bieten hat.

Beilagen spielen als kalorienreiche Magenfüller in den ärmeren Haushalten eine große Rolle, allen voran der immer passende Johnny Cake, ein mit Butter überzogenes Maisbrot, oder das banana bread. Peas'n rice heißt das Vollwertgericht, das in den bahamischen Restaurants heute eine unabkömmliche Beilage ist: Dabei wird Reis angebraten, mit Erbsen gemischt und intensiv gewürzt, ein ungewöhnlicher, herzhafter Geschmack.

„Bahama Mama" ist keine Bezeichnung für eine einheimische Mutter, sondern so heißt die spezielle Variante von Rum Punch auf den Inseln. Gern getrunken werden auch Kalik, das lokale Bier und „Coconut Water", wobei letzterem süße Milch und ein Schuß Gin beigefügt werden.  

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