Sehenswürdigkeiten

Die geschützte Bucht von English Harbour war einst der wichtigste Flottenstützpunkt der Briten in der Karibik. Heute ist der Naturhafen mit Fort Berkeley und Nelson's Dockyard ein beliebtes Ziel für Touristen, die in den zahlreichen Geschäften einkaufen, in den Restaurants die einheimische Küche genießen oder einfach die historische Architektur um den großen Jachthafen bewundern. Nicht weit davon entfernt liegt Clarence House, der Landsitz des General-Gouverneurs. Als Vertreter der englischen Königin vertritt er oder sie die britische Krone auf der Insel.

Auch Antiguas Hauptstadt St. John's wartet mit Zeugnissen der britischen Kolonialzeit auf; die St. John The Devine Kathedrale von 1847 ist eine beeindruckende gregorianische Basilika, und rechts und links von der Hafeneinfahrt sind das Fort James und die Ruinen des Fort Barrington zu besichtigen. Nicht versäumen sollte man den Public Market in St. John's, besonders an den Wochenenden geht es hier lebhaft und sehr bunt zu.
 
Auf dem Weg zur Devil's Bridge, einer natürlichen Brücke an der Mündung des Indian Creek, kommt man an der ehemaligen Zuckerrohrplantage Betty's Hope vorbei. Das Anwesen der Familie Codrington, in deren Besitz sich die Plantage zur größten und ertragreichsten auf Antigua entwickelte, kann besichtigt werden. Zudem befindet sich hier die einzige funktionstüchtige Zuckerrohr-Windmühle in der Karibik, Zeuge der Produktionsweise aus dem 18. Jhdt.
 
Als Antiguas schönste Straße wird der Fig Tree Drive bezeichnet. In vielen Kurven geht es bergauf und bergab an den Hängen der bewaldeten Hügel Sage Hill und Signal Hill, vorbei an einigen schönen kleinen Kirchen und durch eine üppige Vegetation. Fikusbäume und Ananasplantagen prägen die Landschaft, die als altes Vulkanland besonders fruchtbar ist.