Land & Leute - Meet the People

Mitunter ist es gar nicht so einfach, außerhalb der Touristen-Zentren mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Zwar werden Touristen gern angesprochen, ein freundliches „Hi" ist häufig zu hören oder auch die Frage, wie es einem so gefällt. Das gehört einfach zur Lebensart und ist auf den kleineren Inseln noch intensiver zu erleben als auf den großen. Auf einigen Inseln mögen die Menschen auch nicht fotografiert werden, ohne dass man vorher ihre Erlaubnis einholt. Zum Beispiel ist nicht jeder Jamaikaner damit einverstanden, wenn man die Kamera auf ihn / sie hält. Am einfachsten ist es daher, grundsätzlich vorher um Einverständnis zu bitten. 

Stadtführungen mit professionellen Fremdenführern sind nicht immer ein Vergnügen. Oft wird von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gehetzt, an denen der Guide dann eine geschichtliche Jahreszahl nach der anderen herunterbetet. Das es auch andere Möglichkeiten gibt, Land und Leute besser kennen zu lernen, haben Jamaika und die Bahamas auf ihre Fahnen geschrieben. Im offiziellen „Meet the People Programm" beider Inseln sind mehrere hundert Familien Gastgeber, die „ihre" Touristen mitnehmen in ihr Lieblingsrestaurant oder zum Kricketspiel, der beliebtesten Sportart in Jamaika. Oder zu einer privaten Bootstour mit Freunden von einer der bahamaischen Inseln aus, teilnehmende Eilande am Programm  sind New Providence, The Abazos, Andros, Bimini, Cat Island, Eleuthera/Harbour Island, The Exumas und Grand Bahama.

Man kann  sich zu diesen Programmen, die übrigens schon seit Jahren sehr erfolgreich und mit viel Enthusiasmus der freiwilligen Gastgeber laufen, schon online von zu Hause aus bewerben. Natürlich geht es auch noch im Hotel vor Ort, eventuell müssen dann ein paar Tage Wartezeit einkalkuliert werden. Kinder sind bei Meet the People auch willkommen, in Jamaika werden sie mit Gleichaltrigen zusammengebracht, die möglichst auch die gleichen Interessen teilen.

bahamas.com/people-to-people

visitjamaica.com/about-jamaica/meet-people.aspx

Networken mit InterNations

Auswanderer zu vernetzen stand hinter der Idee, das Netzwerk InterNations aufzubauen. In vielen Städten der Welt, darunter auch in Port of Spain (Trinidad), Santo Domingo (Dom Republik) und auf Jamaika und den Bahamas haben sich seit dem Launch 2007 InterNations-Gruppen gebildet. Manche treffen sich mehr oder weniger regelmäßig, bei anderen gibt es Mitglieder, die ihre Kenntnisse zu Land + Leuten gern weitergeben. Als Mitglied (kostenlos) kann man schon im Forum nützliche Tipps erfragen und im Land dann ggf. an einem Treffen teilnehmen. 

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