Beste Kaffee- und Kakaobohnen

Für Connaisseure

Die Blue Mountains auf Jamaika sind Naturfreunden sicher bekannt, im Regenwald wird gewandert und gehikt. Von dort kommt einer der teuersten Kaffees der Welt, das Anbaugebiet ist winzig und das nebelige Klima in der Höhe zwischen 900 und 1.700 m lässt die Kaffeekirschen nur langsam reifen. Die geringe Anbaufläche, die schwierigen Bedingungen bei der Ernte und die große Nachfrage machen den Jamaican Blue Mountain Kaffee zu einem kostspieligen Vergnügen. Lediglich ca.1.000 Tonnen werden auf den 6.000 Hektar Anbaufläche geerntet, was den Preis auf über 100 Euro pro Kilo treibt.

Vor hundert Jahren noch war Puerto Rico der sechstgrößte Kaffee-Exporteur der Welt. Ein Wandel in der Agrarkultur jedoch verdrängte den Kaffee, Hurrikans beschleunigten den Niedergang. Inzwischen erlebt der Kaffeeanbau einen neuen Aufschwung. Die besten Arabica-Sorten Yauco Selecto und Grand Lares bestehen durch ein intensives fruchtiges Aroma ohne Bitterkeit.
Der Yauco Selecto wächst im Südwesten der Insel und zeichnet sich durch höchste Geschmacksfülle, ein intensives Aroma und einen einzigartigen Nachgeschmack aus. Dieser Kaffee bleibt bis zu seiner Verschiffung in den Hülsen um optimale Frische zu gewährleisten. Pro Jahr werden von diesem Spitzenkaffee nicht mehr als 3000 Sack à 45 kg produziert. (Quelle: Kaffeezentrale DE GmbH)

Historisch betrachtet ist Kaffee seit langem eines der wichtigsten Agrarprodukte der Dominikanischen Republik. Heute setzen über 50.000 Produzenten vor allem auf Qualität, die stetig verbessert wird, um internationalen Vergleichen Stand halten zu können. Besonders das Klima um Jarabacoa ist bestens geeignet für den Kaffeeanbau. Zu besichtigen ist beispielsweise die  Kaffee-Farm von Belarminio Ramírez, die sich seit drei Generationen in Familienbesitz befindet. Zurzeit wird dort auf 350 Hektar und 800 bis 1.500 Meter über dem Meeresspiegel die schwarze Bohne angebaut. Ein Teil der Produktion erfolgt nach den Richtlinien des biologisch-organischen Anbaus.

Kakaobäume finden sich auf vielen Inseln der Kleinen und Großen Antillen wie Grenada, Saint Lucia, Guadeloupe, Trinidad und der Dominikanischen Republik. Sie können eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen, werden für den Plantagenanbau aber meist auf 4 Meter gestutzt.  Die bis zu 500 gr schweren Früchte wachsen direkt am Stamm und werden mit Macheten abgeschlagen, im Innern befinden sich Samen, die nach der Trocknung als Kakaobohnen weiter verarbeitet werden. Nicht nur für den Export ist der Kakao bestimmt, auch vor Ort wird gern „Cocoa" getrunken oder zu Schokolade verarbeitet.

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